Radfahren auf früheren Bahnstrecken in Nordrhein-Westfalen

Publié le 31.10.2016

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Der Winterschlaf ist vorbei! Großes Mausohr, Braunes Langohr, Wasser- und Bartfledermaus räumen ihr Quartier und machen den Weg frei für Radfahrer, die zu einer ersten Tour auf dem Sauerland-Radring starten. Der 689 Meter lange Kückelheimer Fledermaustunnel ist im Winter gesperrt und öffnet erst Anfang April für ein Raderlebnis mit leichtem Gruselfaktor: schummriges Licht, feuchte Bruchsteinwände, hin und wieder tropft es.

 Aber bis jetzt ist noch jeder heil durch die Röhre gekommen, die Top-Attraktion der Radroute. 84 Kilometer ist der Radweg lang, der Finnentrop, Eslohe, Schmallenberg und Lennestadt verbindet. Radfahren im Land der 1.000 Berge? Das ist auch für Freizeitradler und Familien kein Problem, denn es geht weitgehend über alte Bahntrassen. In den letzten Jahren sind in Nordrhein-Westfalen über 600 Kilometer stillgelegte Bahntrassen zu Radwegen umgebaut worden. Vorteil: Zugstrecken wurden mit möglichst geringen Steigungen angelegt.

Sie liegen oft fernab vom Straßenverkehr, sind schön breit – ideal also für Genussradler. Die können auch entlang der Wege eine Menge entdecken: Relikte aus der Eisenbahnzeit, unberührte Natur, kleine Dörfer, spannende Museen, idyllische Stauseen und beeindruckende Baudenkmäler. Mittlerweile sind viele Einzelrouten verknüpft. So ist der Ruhr-Sieg-Radweg zwischen Meschede und Kirchen an der Sieg mit dem 130 Kilometer langen Bergischen Panoramaradweg von Olpe nach Hattingen verbunden.

Der wiederum hat Anschluss an die Niederbergbahn zwischen Heiligenhaus und Haan sowie an die Balkantrasse auf der früheren Bahnlinie zwischen Leverkusen-Opladen und Remscheid-Lennep. Alle bieten schöne Aussichten. Das gilt auch für die Nordbahntrasse zwischen den nördlichen Stadtteilen Wuppertals. Für eine Radreise lohnt auch die Vennbahn. Wo früher von Aachen aus Eisenerz und Kohle nach Belgien und Luxemburg transportiert wurden, wechseln heute Biker auf 125 Kilometern mehrfach die Grenze. Dabei kann man Moor- und Heidelandschaften, Wälder und Flusstäler genießen. Falls jemand auf den beschaulichen Strecken ins Schnaufen kommt wie eine alte Dampflok – kein Problem: Alle Wege haben mittlerweile auch E-Bike-Verleihstationen.

Quelle: AKTIVonline – http://www.aktiv-online.de/ratgeber/detailseite/news/radfahren-auf-frueheren-bahnstrecken-in-nordrhein-westfalen-9436

600 Kilometer – so lang ist das Radwege-Netz auf früheren Bahntrassen in Nordrhein-Westfalen

Hildegard Goor-Schotten
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Hildegard Goor-Schotten
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